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Grashof-Geschichten (1): Wer wo was zu sagen hat – und warum!

14-02-2019

Zwischen Vogelsberg und Rhön im wunderschönen Kalbachtal liegt das Landhotel Grashof. Wobei das mit dem Tal eigentlich nicht stimmt. Denn der Grashof befindet sich auf einem Berg.

Es ist in dritter Generation in Familienhand und wird von Astrid und Karsten Klauschke geführt. Während Astrid die Geschicke mit ruhiger Hand und im Hintergrund leitet, ist ihr Gatte ein Hansdampf in allen Gassen. Bei allen Entscheidungen hat er ein (ge)-wichtiges Wort mitzureden. Dass letztlich Astrid stets entscheidet, was gemacht wird, verkleidet sie so geschickt, dass tatsächlich Karsten meint, er sei der Bestimmer. Aber: Bitte nicht weitersagen.

Aber: Wenn man sich den Endvierziger so anschaut, dann weiß man schnell, dass man sich als Bediensteter bei Diskussionen besser auf die Seite des Chefs schlägt und seinen Argumenten folgt. Man muss sich mal vorstellen, der Karsten wirft sich auf jemanden drauf. Das könnte böse Folgen haben, kommt aber in der Regel nicht vor. Denn er ist ein richtig lieber Gemütsmensch, der Spaß am Leben hat. Was man ihm wiederum ansieht. Aber das hatten wir ja schon erwähnt.

So ein Landhotel hat jede Menge Geschichten zu erzählen. Der Grashof im Besonderen. Denn es gibt kaum einen Ort, an dem sich so viele skurrile Menschen tummeln wie dort. Sei es in der Belegschaft oder unter den Gästen. Gerne möchte ich euch künftig einmal im Monat eine Grashof-Geschichte erzählen. Da wird auch immer mal etwas dabei sein, was sich so nicht zugetragen hat. Aber eines kann ich versprechen: Ein Fünkchen Wahrheit ist stets enthalten. Versprochen! 

Wer ich bin? Das tut eigentlich nix zur Sache. Nennt mich Erzähler, Insider, Beobachter, Stammgast oder Sufflapp.

Der Grashof hat viele Bereiche, in denen man sich wohlfühlen kann. Sei es in der Landhofsauna, in der Waldarbeiter-Bar oder im Restaurant. Kreativer geht es aber bestimmt in den Seminarräumen oder in den Gästezimmern (sorry, der musste sein) zu.
Aber natürlich ist die Küche der Ort, an dem der meiste (Gehirn)-Schmalz verarbeitet wird. 

Hier regiert uneingeschränkt der chef de la cuisine, den man auch René Raab nennen darf. Meistens. Wenn er gut drauf ist. Ansonsten muss man ihn so ansprechen: „Eure Küchenhoheit.“ In der Küche endet übrigens auch der Herrschaftsbereich von Boss Karsten, den man nur noch im Dialog mit seiner Frau ähnlich kleinlaut wie im Gespräch mit René erleben kann. Wie es sich für einen echten Künstler gehört, hat der gute René durchaus ein paar Macken. Zum Beispiel hasst er es kolossal, wenn jemand ein Gericht oder eine Speise falsch ausspricht. Sagt jemand beispielsweise „Knotschi“ statt „Njocki“ kann es passieren, dass der Küchenchef eine höhere Temperatur erreicht als jeder Einkochtopf oder Backofen. Wobei der Herr Raab nun auch nicht vollkommen akzentfrei spricht. Das liegt bestimmt daran, dass er recht lange in der Schweiz gearbeitet hat. Der Küchenchef wird manchmal hinter vorgehaltener Hand sogar als Diva bezeichnet. Aber: Bitte nicht weitersagen.

Neben René gibt es im Grashof-Küchen-Thinktank noch drei weitere Männer in weißen Gewändern. Der eine oder andere ginge in diesem Outfit auch als Messdiener durch. Da haben wir noch den Souschef Yannick, der schon ganz gerne mal am Denkmal des Küchengottes kratzt und sich ganz besonders dann ins Zeug legt, wenn René frei hat. Nummer drei ist der Philipp, der kürzlich doch seine Gesellenprüfung tatsächlich als Tagesbester an diesem Tag abgelegt hat. Dass die anderen Prüflinge zum wiederholten Male durchgefallen sind, ist nicht das Problem von Philipp. Und schließlich gibt es noch den Azubi Tobi, der sich auch von Anschissen oder nicht bestandenen Führerschein-Prüfungen nicht aus der Ruhe bringen lässt.

Dieses Quartett ist charakterlich so unterschiedlich, dass für jeden etwas dabei ist. Wie in einem ordentlichen Eintopf. Man muss klar sagen, dass die Jungs sich gegenseitig zu Höchstleistungen animieren und sich durchaus befruchten. Nicht so wie ihr denkt. Pfui! Wir sprechen doch über die Küche. Und nicht über die Gästezimmer.

Der Grashof wird dafür gelobt, dass es dort einerseits immer lecker ist. Und außerdem gibt es da auch ein paar Sachen, die man sonst in der osthessischen Gastronomie nicht findet. Wer es nicht glaubt, darf gerne mal kommen — ich werde auch da sein. Vielleicht ist der Küchenstar gut drauf und hat leckere Knotschi, Entschuldigung Njocki, zubereitet. Ich wünsche guten Appetit!

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